Zum Hauptinhalt springen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 05.07.2026

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

(1) Anbieter der Plattform smart-job-match (erreichbar unter smart-job-match.de) ist Pascal Jordin, Einzelunternehmer, Maarstraße 41, 52499 Baesweiler (nachfolgend „Anbieter"). Der Anbieter ist Kleinunternehmer nach § 19 UStG und führt keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.

(2) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und natürlichen Personen, die die Plattform als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB nutzen (nachfolgend „Nutzer").

(3) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(4) Vertragssprache ist Deutsch.

§ 2 Leistungsbeschreibung und Leistungsumfang

§ 2 (1) Plattformbeschreibung

smart-job-match ist eine KI-gestützte Bewerbungs-SaaS-Plattform. Sie analysiert auf Basis einer vom Nutzer eingebrachten Stellenanzeige (URL oder Text) und des vom Nutzer hinterlegten Profils die Eignung und gibt dem Nutzer eine evidenzbasierte Entscheidungsempfehlung.

§ 2 (2) Kernergebnis einer Voll-Analyse

Jede gebührenpflichtige Voll-Analyse umfasst:

  • eine evidenzbasierte Entscheidungsempfehlung (Bewerben / Abwägen / Verwerfen),
  • ein individuelles Analyse-Briefing (Entscheidungsdokumentation), das die Begründung und Kernerkenntnisse dokumentiert,
  • optional eine vom Nutzer aktivierbare, öffentlich erreichbare, server-gerenderte Bewerbungsseite unter einer eigenen, öffentlich erreichbaren Adresse (URL) des Anbieters.

§ 2 (3) KI-Hinweis — keine Garantie

Die KI-generierten Ergebnisse (Entscheidungsempfehlung, Briefing, Bewerbungspaket) sind Entscheidungsunterstützung, keine verbindliche Karriere- oder Rechtsberatung und keine Garantie für eine erfolgreiche Bewerbung oder Einstellung. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der KI-Ergebnisse. Entscheidungen, die der Nutzer auf Basis der Analyseergebnisse trifft, liegen in seiner eigenen Verantwortung.

§ 2 (4) Plattformentwicklung

Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform fortzuentwickeln und zu ändern, soweit dies dem Nutzer zumutbar ist und die wesentlichen Leistungsmerkmale (Entscheidungsempfehlung + Briefing) unberührt bleiben. Als Beta gekennzeichnete Funktionen unterliegen keinen Verfügbarkeitsgarantien.

§ 3 Basiszugang — kostenlose Grundnutzung

§ 3 (1) Leistungsumfang Basiszugang

Nach Registrierung und Abschluss des Profil-Onboardings (Angabe von Zielrolle, Region und Gehaltsvorstellung) stehen dem Nutzer derzeit kostenlos zur Verfügung:

  • ein laufender Job-Radar-Feed (automatischer Abgleich aktueller Stellenanzeigen aus dem DACH-Markt mit dem Nutzerprofil),
  • 3 kostenlose Screening-Vorschauen (KI-Vorfilter auf Radar-Jobs; zeigt eine Einschätzung der Grundeignung je Stelle, ohne volle Analyse),
  • 1 kostenlose Voll-Analyse (Entscheidungsempfehlung „Bewerben / Abwägen / Verwerfen" + Briefing; Demonstration des vollständigen Leistungsumfangs).

Der kostenlose Radar-Feed steht Nutzern mit Wohnsitz im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) offen. Der entgeltliche Credit-Kauf (§ 4) ist ebenfalls auf Nutzer mit Wohnsitz im DACH-Raum beschränkt (§ 7).

§ 3 (2) Hochladen von Dokumenten im Basiszugang

Bereits im kostenlosen Basiszugang kann der Nutzer optional eigene Dokumente (z. B. Lebenslauf, Zeugnisse, Anschreiben, Referenzen) hochladen, um sein Profil automatisiert erstellen und anreichern zu lassen. Das Hochladen ist freiwillig; die übrigen Funktionen des Basiszugangs stehen auch ohne Dokumenten-Upload zur Verfügung.

Hochgeladene Dokumente (insbesondere Lebensläufe und Zeugnisse) können besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO enthalten. Vor dem ersten Upload holt der Anbieter die ausdrückliche Einwilligung des Nutzers nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO ein; ohne diese Einwilligung ist kein Upload möglich. Einzelheiten zur Verarbeitung regelt die Datenschutzerklärung.

§ 3 (3) Rechtsnatur und Änderungsvorbehalt des Basiszugangs

Die kostenlose Grundnutzung begründet einen unentgeltlichen Nutzungsvertrag. Es entsteht keine Zahlungspflicht. Der Basiszugang wird auf unbestimmte Zeit, jedoch ohne Zusicherung einer dauerhaften Unentgeltlichkeit bereitgestellt.

Der Anbieter ist berechtigt, den Leistungsumfang des Basiszugangs — insbesondere den Job-Radar-Feed — nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) zu ändern, einzuschränken oder einzustellen sowie künftig ganz oder teilweise nur noch als kostenpflichtige Leistung anzubieten, soweit dies dem Nutzer unter Berücksichtigung seiner berechtigten Interessen zumutbar ist. Eine solche Änderung wird dem Nutzer mit einer angemessenen Frist von mindestens vier Wochen vorab in Textform (z. B. per E-Mail) oder durch einen deutlich sichtbaren Hinweis innerhalb der Plattform angekündigt.

Die Aufnahme einer Zahlungspflicht setzt stets eine gesonderte, ausdrückliche Bestellung des Nutzers voraus (§ 4); ohne eine solche entsteht dem Nutzer keine Zahlungspflicht. Bereits erworbene, noch nicht eingelöste Credits (§ 4) bleiben von einer Änderung des kostenlosen Basiszugangs unberührt.

§ 4 Entgeltliche Leistungen — Credits-Einmalkauf

§ 4 (1) Grundprinzip

Über die in § 3 beschriebene kostenlose Grundnutzung hinaus kann der Nutzer Credits käuflich erwerben. Credits werden für die Nutzung kostenpflichtiger Plattformfunktionen verbraucht:

  • jede Voll-Analyse (über die 1 kostenlose Demo hinaus) wird in Credits abgerechnet,
  • vertiefte Screenings über das kostenlose Kontingent (3 Stück, § 3 Abs. 1 lit. b) hinaus werden anteilig in Credits abgerechnet.

§ 4 (2) Einmalkauf — kein Abonnement

Credits werden als Einmalkauf erworben. Es handelt sich um eine einmalige, nicht wiederkehrende Zahlung; es besteht kein Abonnement und keine automatische Verlängerung.

§ 4 (3) Credit-Pakete und Preise

Die jeweils aktuell verfügbaren Credit-Pakete und ihre Endpreise ergeben sich aus der Preisübersicht auf der Plattform sowie aus der Darstellung im Bestellprozess. Maßgeblich für jeden einzelnen Kauf ist ausschließlich der Preis, der dem Nutzer im Bestellprozess unmittelbar vor Abgabe der Bestellung angezeigt wird.

Alle Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Preisänderungen: Der Anbieter ist berechtigt, die Preise sowie den Zuschnitt der Credit-Pakete für künftige Käufe jederzeit nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) zu ändern, anzupassen oder zu erhöhen. Maßgeblich für jeden einzelnen Kauf ist ausschließlich der Preis, der dem Nutzer im Bestellprozess unmittelbar vor Abgabe der Bestellung angezeigt wird; mit Abschluss des Kaufs ist dieser Preis für den betreffenden Kauf bindend.

Da der Erwerb von Credits ein Einmalkauf ohne fortlaufende Zahlungspflicht ist (§ 4 Abs. 2), wirkt eine Preisänderung stets nur für künftige Käufe. Auf bereits erworbene, noch nicht eingelöste Credits hat eine Preisänderung keine Auswirkung; ihr Nutzungsfenster (§ 4 Abs. 4) und ihr Einlösewert bleiben unberührt. Eine gesonderte vorherige Ankündigung von Preisänderungen ist nicht erforderlich, da dem Nutzer vor jedem Kauf der jeweils aktuelle Preis angezeigt wird und ihn keine Abnahme- oder Zahlungspflicht für künftige Käufe trifft.

§ 4 (4) Nutzungsfenster

Erworbene, nicht eingelöste Nutzungscredits unterliegen keinem vertraglichen Verfall. Es gilt die gesetzliche Regelverjährung (§ 195 BGB, drei Jahre ab Schluss des Jahres des Erwerbs). Unberührt bleibt die Rechtsfolge bei Konto-Löschung nach § 8 Abs. 5.

§ 4 (5) Vertragsschluss und Bestätigung

Der Kaufvertrag über Credits kommt zustande, sobald der Nutzer den Checkout-Vorgang auf der Plattform vollständig abschließt und die Credits unmittelbar auf dem Konto des Nutzers gutgeschrieben werden. Vor verbindlichem Kaufabschluss werden dem Nutzer Leistungsumfang und Gesamtpreis übersichtlich dargestellt. Im Anschluss an jeden Kauf erhält der Nutzer eine Bestätigung des Vertragsschlusses per E-Mail auf einem dauerhaften Datenträger (§ 312f Abs. 3 BGB), die den Kauf, den Gesamtpreis, die gutgeschriebenen Credits sowie — sofern erteilt — die erklärte Einwilligung zum vorzeitigen Beginn der Vertragserfüllung und die Bestätigung des damit verbundenen Verlusts des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung (§ 5 Abs. 2) wiedergibt.

§ 4 (6) Verbraucherschutzvorschriften — Pflichtangaben im Checkout

Unmittelbar vor der Bestellschaltfläche werden dem Nutzer die wesentlichen Leistungsmerkmale sowie der Gesamtpreis angezeigt. Die Bestellschaltfläche trägt die Aufschrift „Jetzt zahlungspflichtig bestellen" einschließlich des jeweiligen Betrags und des Hinweises „einmalig" (§ 312j Abs. 3 BGB).

§ 4 (7) Qualifikation der Nutzungscredits

Die von uns angebotenen Nutzungscredits sind digitale Freischaltungs- und Nutzungseinheiten für Funktionen innerhalb von smart-job-match.

Nutzungscredits sind ausschließlich innerhalb des zugeordneten Nutzerkontos einsetzbar und nicht übertragbar. Eine Übertragung auf andere Nutzerkonten oder Dritte ist ausgeschlossen.

Nutzungscredits sind nicht in Geld auszahlbar und nicht zur Verwendung außerhalb von smart-job-match bestimmt. Zwingende gesetzliche Rechte des Nutzers, insbesondere gesetzliche Rückzahlungsansprüche, bleiben unberührt.

Bei einem Erwerb von Nutzungscredits kann der Nutzer ausdrücklich verlangen, dass die Gutschrift und Freischaltung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Bestätigt der Nutzer in diesem Fall zusätzlich seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung, erlischt das Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften für digitale Dienstleistungen erst mit vollständiger Vertragserfüllung (§ 356 Abs. 5 BGB, siehe § 5 Abs. 2). Vor vollständiger Vertragserfüllung ausgeübter Widerruf löst den in § 5 Abs. 2 beschriebenen Wertersatz für bereits erbrachte Analysen aus.

§ 5 Widerrufsrecht beim Kauf digitaler Dienstleistungen

§ 5 (1) Grundsatz — 14-tägiges Widerrufsrecht

Dem Nutzer steht als Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung einschließlich des gesetzlichen Muster-Widerrufsformulars ist unter /legal/widerruf abrufbar.

§ 5 (2) Erlöschen des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung (§ 356 Abs. 5 BGB)

Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Vertragserfüllung, wenn der Nutzer im Checkout ausdrücklich verlangt, dass die Ausführung der gekauften digitalen Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und ausdrücklich bestätigt, dass er dadurch mit vollständiger Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert. Widerruft der Nutzer vor vollständiger Vertragserfüllung, schuldet er nach § 357a Abs. 2 BGB Wertersatz für die bis dahin erbrachten Analysen; der nicht verbrauchte Anteil des Kaufpreises wird erstattet. Der Checkout enthält zu diesem Zweck eine Pflicht-Checkbox mit folgendem Wortlaut:

„Ich verlange ausdrücklich, dass smart-job-match vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der von mir gekauften digitalen Dienstleistung beginnt. Mir ist bekannt, dass mein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt."

Die Checkbox ist nicht vorausgewählt. Ohne Aktivierung dieser Checkbox kann der Bestellvorgang nicht abgeschlossen werden. Die Zustimmung wird vom Anbieter mit Zeitstempel protokolliert.

§ 5 (3) Widerrufsformular

Für den Fall, dass das Widerrufsrecht noch nicht erloschen ist, kann der Nutzer es durch eine eindeutige Erklärung ausüben (z. B. per E-Mail an den Anbieter). Das gesetzliche Muster-Widerrufsformular gemäß Anlage 2 zu Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB ist in der Widerrufsbelehrung abgedruckt.

§ 6 Umsatzsteuer (§ 19 UStG)

Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Abs. 1 UStG. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Die angegebenen Preise sind daher Endpreise (Brutto = Netto). Es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen; eine Erstattung von Vorsteuer ist für den Nutzer nicht möglich.

Sollte der Anbieter zu einem späteren Zeitpunkt zur umsatzsteuerlichen Regelbesteuerung wechseln, wird er den Nutzer rechtzeitig informieren. In diesem Fall hat der Nutzer das Recht, laufende vertragliche Beziehungen zum Zeitpunkt der Umstellung zu beenden.

§ 7 Zahlungsabwicklung

Die Zahlungsabwicklung erfolgt ausschließlich über Stripe Payments Europe, Ltd., Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, D02 H210, Irland (nachfolgend „Stripe"). Stripe ist ein eigenverantwortlicher Zahlungsdienstleister. Es gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Stripe . Die Zahlung erfolgt unmittelbar bei Bestellung; die Credits werden nach erfolgreicher Zahlung sofort auf dem Konto gutgeschrieben.

Der entgeltliche Credit-Kauf ist auf Nutzer mit Wohnsitz im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) beschränkt. Nutzer mit Wohnsitz außerhalb des DACH-Raums können keine kostenpflichtigen Credits erwerben.

§ 8 Konto-Lebenszyklus — Inaktive Konten

§ 8 (1) Anwendungsbereich

Dieser Abschnitt gilt ausschließlich für kostenlose Konten ohne bezahlte Aktivität. Konten, auf denen in den letzten 255 Tagen mindestens ein bezahlter Credit-Kauf oder eine Credit-Einlösung stattgefunden hat, sind von dem automatischen Inaktivitätsprozess ausgenommen.

§ 8 (2) Inaktivitätsstufen

Konten ohne jede bezahlte Aktivität durchlaufen folgende Stufen:

  • Ruhend (75 Tage nach letzter Aktivität): Statusänderung auf „ruhend"; Hinweis-E-Mail an den Nutzer.
  • Archiviert (165 Tage): Statusänderung auf „archiviert"; finale Hinweis-E-Mail; Konto temporär nicht nutzbar.
  • Gelöscht (255 Tage): Unwiderrufliche Löschung des Kontos sowie aller Profil- und abgeleiteten Daten.

§ 8 (3) Hinweis-E-Mails

Die Hinweis-E-Mails zu den Stufen Ruhend und Archiviert sind rein administrative Mitteilungen (Hinweise zum Kontostatus). Sie enthalten Informationen über den Kontozustand und die Möglichkeit zur Reaktivierung des Kontos; sie enthalten keine Werbung.

§ 8 (4) Reaktivierung

Der Nutzer kann sein Konto jederzeit vor Ablauf der 255-Tage-Frist reaktivieren, indem er sich einloggt und das Konto aktiv nutzt (z. B. Profil-Aktualisierung, Radar-Abruf). Mit Reaktivierung beginnen alle Fristen erneut zu laufen.

§ 8 (5) Rechtsfolge der Löschung

Mit Ablauf der 255-Tage-Frist werden das Konto sowie alle Profil- und abgeleiteten Daten (einschließlich gespeicherter RAG-Embeddings/Profil-Chunks) unwiderruflich gelöscht. Nicht eingelöste Credits verfallen mit der Konto-Löschung ohne Rückerstattungsanspruch.

Rechnungs- und Kaufdaten werden unabhängig von der Konto-Löschung für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer von 10 Jahren aufbewahrt (§ 257 HGB, § 147 AO). Profil- und Analysedaten werden hingegen vollständig gelöscht.

§ 8 (6) Freiwillige Konto-Löschung

Der Nutzer kann sein Konto unabhängig von den Inaktivitätsstufen jederzeit selbst löschen (Einstellungen → Konto löschen). Es gelten die Rechtsfolgen aus § 8 Abs. 5 entsprechend.

§ 9 Nutzungspflichten und verbotene Nutzung

(1) Der Nutzer verpflichtet sich, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

(2) Der Nutzer stellt sicher, dass die von ihm in die Plattform eingebrachten Inhalte (insbesondere eingebrachte Stellenanzeigen, Profilinformationen) keine Rechte Dritter verletzen und nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

(3) Die Erstellung mehrerer Konten zur Mehrfachnutzung des kostenlosen Demo-Kontingents (§ 3 Abs. 1 lit. c) oder des kostenlosen Screening-Kontingents (§ 3 Abs. 1 lit. b) ist unzulässig.

(4) Jede automatisierte Massenabfrage (Scraping, Bots, API-Missbrauch) oder die Weitergabe des Plattformzugangs an Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.

(5) Der Nutzer stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer schuldhaften Verletzung dieser Nutzungspflichten entstehen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.

§ 10 Öffentliche Bewerbungsseiten

(1) Der Nutzer kann optional eine öffentlich erreichbare Bewerbungsseite unter einer eigenen, öffentlich erreichbaren Adresse (URL) des Anbieters aktivieren. Diese Seite ist — trotz einer Suchmaschinen-Nichtindexierungs-Empfehlung (noindex) — über die direkte URL öffentlich abrufbar.

(2) Der Nutzer entscheidet eigenverantwortlich, welche Inhalte er auf der Bewerbungsseite veröffentlicht. Er ist alleiniger Inhaber der eingebrachten persönlichen Daten und trägt die Verantwortung dafür, dass die Veröffentlichung dieser Daten seinen datenschutzrechtlichen Interessen entspricht. Die Inhalte der Bewerbungsseite (einschließlich Angaben über den Nutzer und über das Zielunternehmen) werden teilweise KI-gestützt erzeugt und können Fehler oder unzutreffende Aussagen enthalten. Der Nutzer ist verpflichtet, die Inhalte vor der Aktivierung der Seite auf Richtigkeit und Rechtmäßigkeit zu prüfen; die Veröffentlichung erfolgt erst nach seiner ausdrücklichen Freigabe und in seiner alleinigen Verantwortung.

(3) Der Nutzer kann die Bewerbungsseite jederzeit über die Kontoeinstellungen deaktivieren oder löschen. Nach Deaktivierung ist die Seite nicht mehr öffentlich erreichbar.

(4) Nähere Informationen zur Verarbeitung der auf Bewerbungsseiten enthaltenen Daten sind in der Datenschutzerklärung (abrufbar unter /legal/datenschutz) dargelegt.

§ 11 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, schuldet jedoch keine vertraglich garantierte Mindest-Verfügbarkeit. Als Einzelunternehmer mit begrenzten Ressourcen kann der Anbieter keine SLA-Garantien übernehmen.

(2) Geplante Wartungsarbeiten werden dem Nutzer nach Möglichkeit vorab angekündigt. Für Ausfälle, die auf höherer Gewalt, Infrastrukturausfällen Dritter (insbesondere der Subdienstleister, § 12) oder auf außerhalb der Sphäre des Anbieters liegenden Umständen beruhen, übernimmt der Anbieter keine Haftung.

(3) Für Support-Anfragen steht die in der Datenschutzerklärung und im Impressum genannte Kontaktadresse zur Verfügung.

§ 12 Datenschutz und Auftragsverarbeiter

(1) Informationen zu Art, Umfang, Zwecken und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung, abrufbar unter /legal/datenschutz.

(2) Zur Erbringung der Leistung setzt der Anbieter folgende wesentliche Auftragsverarbeiter ein, die personenbezogene Daten im Auftrag des Anbieters verarbeiten:

  • Supabase Inc. — Datenbank, Storage, Authentifizierung (EU, Frankfurt eu-central-1)
  • Stripe Payments Europe, Ltd. — Zahlungsabwicklung (IE, Dublin)
  • Hetzner Online GmbH — Server-Hosting (DE, Gunzenhausen)
  • Anthropic PBC — KI-Textgenerierung (Analyse-Engine) (US)
  • OpenAI, L.L.C. — Embeddings (semantische Suche/RAG) (US)
  • AlphaAI Technologies Inc. („Tavily") — Unternehmens-Recon (Stellenanzeigen-Analyse) (US, New York; seit 09.02.2026 Tochtergesellschaft der Nebius Group N.V., NL)
  • Twilio SendGrid (Twilio Inc.) — Versand transaktionaler E-Mails (Authentifizierung, administrative Konto-Benachrichtigungen) (US, EU-US DPF-zertifiziert)

Die aktuelle, vollständige Liste der Auftragsverarbeiter einschließlich der jeweils anwendbaren Rechtsgrundlage für Drittlandübermittlungen (EU-US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln 2021 + Transfer-Impact-Assessment) ist der Datenschutzerklärung zu entnehmen. Bei Nutzung des Social-Logins (Google-Konto) kommt Google LLC (US) als weiterer Auftragsverarbeiter hinzu.

§ 13 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertraut) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die vom Nutzer in den 12 Monaten vor dem schädigenden Ereignis entrichtete Vergütung.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

(4) Die Haftungsbeschränkungen der Absätze 2 und 3 gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz, für übernommene Garantien sowie nicht gegenüber Verbrauchern in Fällen zwingender gesetzlicher Verbraucherschutzvorschriften.

(5) Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass KI-generierte Analyseergebnisse Fehler enthalten können. Der Nutzer ist angehalten, Ergebnisse kritisch zu prüfen, bevor er darauf basierende Entscheidungen trifft.

§ 14 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit angemessener Frist zu ändern, soweit dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist (z. B. Änderungen der Rechtslage, Produktänderungen, neue Leistungskomponenten).

(2) Wesentliche Änderungen werden dem Nutzer mindestens 4 Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail an die hinterlegte Adresse mitgeteilt. In der Mitteilung wird der Nutzer ausdrücklich auf sein Widerspruchsrecht und die Folgen eines ausbleibenden Widerspruchs hingewiesen.

(3) Widerspricht der Nutzer einer Änderung nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gilt die geänderte Fassung der AGB als akzeptiert. Auf dieses Schweige-Akzeptanz-Konstrukt wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.

(4) Das Recht des Nutzers zur Kündigung des Vertragsverhältnisses bleibt unberührt.

§ 15 Kündigung und Vertragsbeendigung

(1) Der Nutzer kann sein Konto und den damit verbundenen unentgeltlichen Nutzungsvertrag (Basiszugang) jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen, indem er das Konto über die Kontoeinstellungen löscht.

(2) Der Erwerb von Credits begründet kein Dauerschuldverhältnis; Credit-Käufe (Einmalkauf) sind nicht kündbar. Für bereits erworbene, nicht eingelöste Credits gilt bei Kündigung des Kontos § 8 Abs. 5 (Verfall).

(3) Der Anbieter ist berechtigt, das Konto eines Nutzers zu sperren oder zu löschen, wenn der Nutzer schwerwiegend gegen diese AGB verstößt, insbesondere bei Mehrfachkonto-Missbrauch (§ 9 Abs. 3), automatisiertem Zugriff (§ 9 Abs. 4) oder der Einbringung rechtswidriger Inhalte. In diesem Fall verfallen nicht eingelöste Credits ohne Rückerstattungsanspruch, sofern der Nutzer den Verstoß zu vertreten hat.

(4) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltslandes unberührt.

(2) Gerichtsstand: Für Streitigkeiten mit Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände (§§ 12 ff. ZPO). Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die Europäische Kommission stellt unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) bereit; der Anbieter ist zur Teilnahme nicht verpflichtet.

(3) Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Parteien werden eine Regelung treffen, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt.

(4) Textform: Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform (E-Mail genügt). Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

Anhang: Pflicht-Information nach Art. 246a EGBGB (Fernabsatzrecht)

Der Anbieter stellt diese Informationen gemäß § 312d BGB i. V. m. Art. 246a EGBGB bereit:

  • Anbieter: Pascal Jordin, Einzelunternehmer, Maarstraße 41, 52499 Baesweiler. E-Mail: [email protected]. Kontaktformular: smart-job-match.de/kontakt.
  • Wesentliche Eigenschaften: Siehe § 2 und § 3/§ 4 dieser AGB.
  • Gesamtpreis: Die jeweiligen Endpreise der Credit-Pakete werden vor der Bestellung in der Preisübersicht auf der Plattform und im Bestellprozess angezeigt (§ 4 Abs. 3); keine Umsatzsteuer (§ 6/§ 19 UStG).
  • Zahlungsbedingungen: Einmalkauf, sofortige Fälligkeit bei Bestellung, Abwicklung über Stripe (§ 7).
  • Lieferbedingungen: Credits werden unmittelbar nach erfolgreicher Zahlung auf dem Konto gutgeschrieben (digitale Leistung, keine physische Lieferung).
  • Widerrufsrecht: Siehe § 5; vollständige Belehrung unter /legal/widerruf.
  • Vertragsdauer: Basiszugang: unbefristet, jederzeit kündbar. Credit-Käufe: einmalig, kein Dauerschuldverhältnis.
  • Beschwerderecht: Der Nutzer kann Beschwerden an die oben genannte Kontaktadresse richten.